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MaiMed GmbH übergibt vorweihnachtliche Spende

MaiMed GmbH übergibt vorweihnachtliche Spende an den Hospizdienst Lebensbrücke aus Soltau

„Es ist uns wichtig, etwas für die Menschen in der Region zu tun"

Die MaiMed GmbH gehört mit einem Produktportfolio von über 1.800 Artikeln, zu den größten Herstellern von Verbandmitteln, sowie Schutz-, Hygiene- und Medizinprodukten im deutschsprachigen Raum. Seit mehr als 20 Jahren vertreibt das Unternehmen seine Produkte von Neuenkirchen aus in die ganze Welt und ist mit seinem Stammsitz, logistisch günstig im Süden der Metropolregion Hamburg gelegen, ein wichtiger Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor im Heidekreis.

„Unsere Produkte finden international in Kliniken, Arztpraxen, Sanitätshäusern, Pflegeeinrichtungen, Sozialisationen sowie in der verarbeitenden Industrie und dem Handwerk Anwendung", so Dirk Pfemfert, geschäftsführender Gesellschafter der MaiMed GmbH. 

„Wir bei MaiMed arbeiten getreu dem Motto »Aus der Lüneburger Heide in die ganze Welt«, dennoch fühlen wir uns der Region rundum Soltau sehr verbunden, was auch der Grund dafür ist, dass wir uns gerne für hiesige, wohltätige Zwecke einsetzen. Es ist uns wichtig, etwas für die Menschen in der Region zu tun", so Pfemfert weiter. 

In diesem Jahr habe sich die Unternehmensleitung deshalb dazu entschieden, die alljährliche, vorweihnachtliche Spende an den ambulanten Hospizdienst Lebensbrücke aus Soltau zu richten. 

Seit 1998 unterstützt der Hospizdienst Lebensbrücke schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. In Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung, helfen die 46 ehrenamtlichen Mitarbeiter, den betroffenen Menschen einen Abschied in Würde und Geborgenheit der vertrauten, häuslichen Umgebung, zu ermöglichen. 

Kurz vor Weihnachten trafen sich Vertreter der Lebensbrücke mit dem Geschäftsführer der MaiMed GmbH in Neuenkirchen, um die Spende in Empfang zu nehmen und im gegenseitigen Austausch mehr über die jeweilige Arbeit zu erfahren. 

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch MaiMed", so Melanie Bade, interne Koordinatorin der Lebensbrücke. „Zwar wird unsere Arbeit über die Krankenkassen gefördert, wäre ohne externe Spenden jedoch nicht realisierbar." Denn neben der eigentlichen Hospizarbeit, sei vor allem auch die seelsorgerische Begleitung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter sehr wichtig, die ebenfalls finanziert werden müsse. 

Auch Pastorin Elke Conrad, aus dem Kirchenkreis Soltau, zeigte sich erfreut: „Viele Menschen neigen leider dazu, die Themen Tod, Sterblichkeit und Trauer zu tabuisieren. Dabei sollte es vielmehr darum gehen, sich bewusst mit der Sterblichkeit auseinanderzusetzen, da sie letztlich doch jeden betrifft." Umso erfreulicher sei es deshalb, dass durch Spenden, die Hospizarbeit mehr und mehr in den öffentlichen Fokus gerückt werde. 

„Der Mensch steht bei uns im Vordergrund", ergänzte Marianne Kraft, ebenfalls in der Koordination der Lebensbrücke tätig. „Wir bieten unsere Unterstützung kostenfrei und unabhängig von Nationalität, Alter, Konfession und Weltanschauung an", so Kraft weiter. 

Dirk Pfemfert, der seinerseits ebenfalls die Wichtigkeit von Hospizarbeit unterstrich, brachte nochmals zum Ausdruck, dass er großen Respekt vor der selbstlosen Arbeit habe, die von den Mitarbeitern der Lebensbrücke geleistet werde und daher sehr froh sei, so ein tolles Projekt unterstützen zu können: 

„Es ist schön zu hören, dass die Spende auch wirklich dort ankommt, wo sie am dringendsten benötigt wird. Ich wünsche allen Mitarbeitern der Lebensbrücke weiterhin viel Kraft für Ihre Arbeit und viel Erfolg für das neue Jahr 2017. Ich würde mich freuen, auch in Zukunft mit dem Hospizdienst Lebensbrücke zusammen zu arbeiten."

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Mitarbeiterinnen der Lebensbrücke nehmen den Spendenscheck in Empfang.
Von links nach rechts: Marianne Kraft, Dirk Pfemfert (MaiMed GmbH), Melanie Bade, Elke Conrad.

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